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In einem Zeitraum von 32 Tagen habe ich mit Block 781977 meine Zeichnung ‘Bitcoin - Era of Hope’ vollendet. Ein Hoffnungsschimmer, der unsere Welt in die prächtigste und nachhaltigste Ära leiten kann, wie es sich wohl kaum ein Mensch vorstellen vermag.

Vorab ein vor allem als Bitcoiner interessantes Detail: Das Wort “Ära”, welches allgemein für ein Zeitalter bzw. für eine Zeitrechnung steht, stammt vom Lateinischen “aera”, eigentlich „Zeitdauer einer Währung“, ursprünglich „Erz“ als Grundstoff für Münzen ab. Eine meiner Meinung nach sehr aussagende Tatsache.

Meine Zeichnung ist in drei Segmente gegliedert, jede steht symbolisch für einen monumentalen Zeitabschnitt - eine Ära - in der Geschichte des Menschen, beginnend mit der Zeit nach dem Mittelalter.

Zum einen wollte ich ganz unten den erfinderischen, forschenden, aber auch machthungrigen Menschen darstellen - vor allem von der frühen Neuzeit (1500) bis hin zur industriellen Revolution: der Blütezeitraum des modernen Menschen. Im mittleren Teil möchte ich die Auswirkungen der industriellen Revolution und damit zunehmenden Kreditvergaben und Geldmengen-ausweitung visualisieren, beginnend in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, welche geprägt von Ausbeutung, Sklaverei und Kinderarbeit war, da Profitgier die Moral gänzlich abschaffte. Abschließend ist der obere Teil einer realen, nachhaltigen Lösung für zahlreiche, tiefgreifende und über Jahrhunderte aufgebaute Probleme sowie Missstände in vielen Facetten des menschlichen Seins und Miteinander gewidmet. Sie nennt sich Bitcoin.

Die Geschichte der Frühen Neuzeit deckt den Zeitraum von ca. 1500 bis etwa 1800 ab. Diese Zeitspanne wird begrenzt durch Ereignisse und Prozesse, die für unsere eigene Gegenwart als bedeutsam angesehen werden. Beginnen lässt man die Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks durch bewegliche Lettern um 1440. Der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453, der so genannten „Entdeckung“ Amerikas 1492, der Erreichung Indiens auf dem Seeweg 1498 und dem Beginn der Reformation 1517, aber ebenso mit geistesgeschichtlichen Bewegungen wie der Renaissance und dem Humanismus.

All diese Aspekte waren von weit- reichender historischer Bedeutung und prägen unseren Alltag in gewisser Weise bis heute.  Es sind unter anderem diese Themen, die bei der Erforschung der Geschichte der Frühen Neuzeit von besonderer Bedeutung sind. Das Wachstum der Staatsgewalt, die europäische Expansion auf andere Kontinente, die Zunehmende Trennung von Staat und Kirche, die durch den Buchdruck ausgelöste Medienrevolution, die so genannte „wissenschaftliche Revolution“ seit dem 17. Jahrhundert, die Verrechtlichung europäischer Gesellschaften, die Entstehung des Weltwirtschaftssystems sowie geistesgeschichtliche und philosophische Bewegungen wie die Aufklärung.

Da Geschichte immer mit den Fragen der Gegenwart betrieben wird, hat uns die Frühe Neuzeit also viel zu sagen:  Globalisierung, Wachstum des Kapitalismus, Entstehung des neuzeitlichen Staatensystems oder Konflikte zwischen unterschiedlichen religiösen Glaubensgruppen – hier werden die Grundlagen zahlreicher Entwicklungen gelegt, die uns heute noch umtreiben.

Der Übergang von der Frühen zur späteren Neuzeit wird um 1800 durch Prozesse wie die Aufklärung, den Beginn des bürgerlichen Zeitalters und selbstredend die Französische Revolution sowie die einsetzende Industrialisierung markiert.

Ich las einmal folgende Sätze: "Ohne die Möglichkeit der Geldschöpfung durch die Banken hätte es keine industrielle Revolution gegeben. Die Investitionen hätten nicht finanziert werden können."

Das machte mich neugierig und somit beschäftigte ich mich näher mit diesem sozioökonomischen Wandel.   Die industrielle Revolution brachte neben dem Wandel in der Arbeitswelt auch eine Reihe gesellschaftliche Konsequenzen mit sich, die das Zusammenleben der Menschen langfristig veränderten. Dazu zählen Landflucht und Urbanisierung, Bevölkerungswachstum, Fortschritte in der Medizin, der Wechsel von der Bedarfswirtschaft zur Fremdversorgung, wachsender Wohlstand jedoch mit Ungleichgewichten. Auch wenn die industrielle Revolution zahlreiche Vorteile mit sich gebracht hat, dürfen die kritischen Aspekte nicht außer Acht gelassen werden. Nicht nur die Folgen für die Umwelt sind zu bedenken, sondern auch die Tatsache, dass der technische Fortschritt den Menschen in der Produktion zunehmend entbehrlich machte, was zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt hat.

Dazu die Ausbeutung vieler Menschen, die im Zuge der Umstrukturierung ihre einst eigene Geschäfte aufgrund kompletter Wettbewerbsnachteilen aufgeben mussten und somit gezwungen waren, für ihre Schicksalbringer zu arbeiten - zu absoluten unzureichenden Löhnen und Arbeitsbedinungen. Arbeiter wurden ausschließlich als Mittel zum Zweck gesehen und genutzt. Zeit war das Kernelement eines jeden industriellen Unternehmers und Zeit war Geld. Moral war im Zuge des Profit verblasst, so sehr, dass Kinder ebenso angeheuert wurden, mit so gut wie keiner Bezahlung. Die industrielle Massenproduktion hat im 20. Jahrhundert die Welt fundamental verändert. Verhalf anfangs vor allem Kohle dem Faktor Arbeit zu einer nie geahnten Produktivität, so schaffte später das Öl die wesentlichen Bedingungen für Verkehr, Produktion und Konsum.

Doch der einst billige Treibstoff fordert weiterhin seinen Preis: Wasserknappheit und die zunehmende Verschmutzung der Böden durch Industrie und Landwirtschaft bedrohen heute die Lebensgrundlage von Milliarden von Menschen. Ganz zu schweigen von geopolitischen Spannungen und Kriegen um Öl.  Die Industrielle Revolution war eine Frage der Zeit, keine Option, sondern eine natürliche Entdeckung des sich entfaltenden und entwickelnden Menschen. Leider auch mit den Schattenseiten des Menschseins. Ich glaube, sie hat entscheidend dazu beigetragen, wie unser heutiges Schuldgeldsystem aussieht, welches geprägt von immer mehr, immer schneller, immer billiger und das alles zunehmend auf Kredit und nicht realem Geld finanziert wird. 

Es ist meine Überzeugung, dass mit Bitcoin nicht einfach nur eine nächste, sondern die letzte große Ära des Menschen in seinem sozioökonomischen, gesellschaftlichen und spirituellen Denken sowie Handeln angebrochen ist. Mit all den Vorteilen der Industriellen Revolution vor über 200 Jahren, aber ohne ihre Nachteile. Unser weltliches Raum-Zeit-Gefüge ist durch das Fiat-System über Generationen hinweg so perfide verzerrt worden, dass es für den Menschen kaum noch erkennbar ist. So verzerrt, dass der Mensch den Grund seiner Existenz aus den Augen verliert und es verlernt, ein Mensch zu sein.  Auch wenn Bitcoin sicherlich nicht alle, individuellen Probleme lösen wird, so sorgt er fundamental - durch Energie(E) und Zeit(t) - dafür, dass der Mensch sich wieder erdet, zu sich selbst findet, die lebenswerte Realität mit offenem Auge erkennt und ihr nicht mehr nur vertrauen, sondern sie auch eigenständig nachprüfen kann.

Bitcoin - Era of Hope, feiner Kunstdruck

Artikelnummer: 7000191
ab 29,99 €Sale-Preis
Format
A3
A2
Anzahl
  • Originaler "Bitcoin – Era of Hope", Fine-Art-Druck auf 200 g/m² schwerem Fotopapier, für einen eleganten, seidenmatten Look. Der hohe Kontrast erzeugt einen schönen Tiefeneffekt.

     

    Dieser Druck ist mit einem UV-Schutzlaminat versehen, um ein Vergilben zu verhindern und vor Kratzern zu schützen. Des Weiteren verfügt er über einen 1,5 cm (A3 Drucke) bzw. 2 cm (A2 Drucke) dicken, weißen Rand pro Seite.



    Zwei Größen verfügbar:


    A3: 29,7 x 42 cm.

    Papiergröße: 29,7 x 42 cm.

    Motivgröße: 26,7 x 39 cm.


    A2: 42 x 59,4 cm.

    Papiergröße: 42 x 59,4 cm.

    Größe des Motivs: 38 x 55,4 cm.

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